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Unterernährung - ein lateinamerikanisches Problem
Dominikanische Republik auf der Negativliste

Santo Domingo / Panama 04.Juni 2007 gmm UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon (Foto) hat die Unterernährung von Kindern in Lateinamerika kritisiert. "Dies ist eine Frage der Moral", erklärte Ban Ki-Moon bei der Eröffnung der Konferenz über die Unterernährung in Zentralamerika, die in Panama stattfindet. Zu den besonders betroffenen Ländern gehört auch die Dominikanische Republik. Er betrachte dies mit großer Sorge, so der UNO-Generalsekretär. Nach einer UN-Studie leiden 14 Prozent der Kinder in Zentralamerika und in der Dominikanischen Republik an Unterernährung.


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Lesermeinungen
Uschi, (Samana, ), 04.06.2007, Eine Riesensauerei!
Während hierzulande die reichen und neureichen Dominikaner das Geld mit vollen Händen ausgeben, in manchen Familien jedes Familienmitglied einen Landrover fährt und mit Gold behangen von einem Shopping zum anderen Shopping fährt, sind 14 Prozent der Kinder unterernährt. Während die Parteien Millionenbeträge für den Wahlkampf ausgeben, hungern viele Kinder. Während Hunderte von Millionen in sinnlose Bauprojekte gesteckt werden, ist der Hunger gegenwärtig. Eine Riesensauerei!

Josef, (München, ), 04.06.2007, Ich stimme zu!
Das ist wirklich eine Schweinerei und das wäre ein gutes Wahlkampfthema für die Opposition. Warum greift es niemand auf? Hier könnte man die Regierung frontal angreifen, denn hier hat sie versagt. 14 Prozent der Kinder kann man ohne größere Probleme satt machen.

Jei, (Südbaden / Dominicana Sur, ), 05.06.2007, Die Welt ist "pervers"
Und es ist gut, dass immer wieder auf die inakzeptablen Zustände hingewiesen wird und auch dass man die Bemühungen die Situation zu verbessern verstärken und höher prioisieren muss. Im grossen und nahen Nordamerika leiden Millionen Kinder unter Fehlernährungsfolgen durch Über- und Falschernährung, während ihre Nachbarn unter Mangelerscheinungen leiden. Die Forderungen müssen anhalten, den Rüstungs- und Kriegswahnsinn zu stoppen und wenigstens ein Teil dieser Mittel humanitär einzusetzen. Man muss sich fragen was haben manche Regierungen aus den letzten 500 Kriegsjahren gelernt und wohin haben sie sich nur entwickelt? Muhammad Yunus, der Freidensnobelpreisträger lebte es vor, wie man mit geringen Mitteln, grosses für die Menschen und gegen die Armut erreichen kann. Dieses Beispiel auf die spezifischen Voraussetzungen der Länder angepasst, muss Vorbild werden auf der ganzen Welt. Herr Bush damit könnte man sich unvergesslich machen, aber in einem positiven Sinn.

ernesto, (l-e-s, ), 05.06.2007, vor ca. 2 jahren
hatten wir diese diskussion hier schon mal. von einigen forumsteilnehmern, u.a. auch von mir, wurde auf dieses problem in der dom rep hingwiesen. dafür wurden wir von einigen schönrednern und gesundbetern der verhältnisse vor ort ausgelacht. so etwas gäbe es in der dom rep nicht, war deren argument. nun ja!!! ich bleibe nach wie vor dabei. eine gerechtere resourcenumverteilung muss stattfinden. dies kann nun mal nur die politik leisten. insofern ist auch die leonelsche politik kein ruhmesblatt und eher rückwärtsgewandt.

Klaus, (Lima, ), 05.06.2007, Armut und Unterernährung?
„Eineinhalb Millionen neue Arme gibt es in der Dominikanischen Republik seit dem Bankencrash vor einigen Jahren“ schreibt die Weltbank, für den im Übrigen sich immer noch kein Verantwortlicher in Haft befindet. „Es ist dem Land nicht gelungen, sein erfolgreiches wirtschaftliches Wachstum sozial verträglich und gleichmäßig zu managen, um die Indikatoren der sozialen Entwicklung zu verbessern“. Unfähigkeit, oder mangelnder politischer Wille, zur Bekämpfung der Armut? Die staatlichen Zuschüsse für die Stromversorgung machen fast zwei Drittel der staatlichen Ausgaben für Grundbildung und Gesundheit aus. Bei den Ausgaben für Bildung (ganz abgesehen von der Qualität der dominikanischen Bildungssysteme!) liegt das Land seit vielen Jahren bei den untersten vier Ländern in Lateinamerika. Nichts oder wenig hat sich da geändert. Zehn Empfehlungen spricht die Weltbank aus; etliche davon befassen sich mit dem Bildungssektor, andere mit der Verbesserung von Programmen des beruflichen Einstiegs für Jugendliche und der Produktivität von Klein- und Mittelbetrieben, weitere mit der Reform des Gesundheitswesens (die hier im Forum vor einigen Monaten von einigen Autoren euphorisch gefeiert wurde und die immer noch eingeführt wurde), mit einer grundlegenden Reform der fiskalischen Systeme, und so fort. Die Armut in dem Land ist ein Skandal wie Uschi oben zu Recht schreibt. Zunehmend mehr Reichtum bei gleich bleibender Armut und zunehmend mehr Reichtum und Luxus und weniger Ethik und krasses Elend insgesamt in Lateinamerika. Woran liegt’s? Bei der Oberschicht, die sich zunehmend abschottet, heißt es, die Ausländer sind schuld. Die beuten unsere Länder aus. Vielleicht hat aber der ehemalige Planungschef unter dem damaligen Präsidenten Hipolito Mejia recht der da zum Thema Armut sagte: „wir alle sind Politiker, egal von welcher Partei. Wir alle sind lateinamerikanische Politiker. Deshalb ist Lateinamerika so wie es ist“. Bescheidenheit, Einfachheit und Nüchternheit, sind angebracht und die Einsicht, dass die Dominikanische Republik Planeten-weit vom "Musterbeispiel und Modell für die Dritte Welt" entfernt ist, von dem Leonel Fernández gern spricht (Hipólito Mejía sprach im Übrigen genauso auf seinen gut 35 Auslandsreisen oder mehr.).

colmadon, (las matas del farfan, ), 06.06.2007, Unterernährung
Unterernährung???? in einem land wo milch und honig fliesst?wo alles waechst und gedeiht?die schuldigen an den Marterpfahl???dien bien phu

Ludwig, (Santo Domingo, ), 06.06.2007,
Uschi, die fahren nicht von einem shopping zum anderen, es wird geflogen, ganz vorne stehen Nueva York und wenn es mal was anderes sein soll, dann geht es nach Paris. Wo ist das Problem ? Im uebrigen Landrover ist out, man sieht neuerdings jede Menge Hummer auf den Strassen.

El Caballero, (Wächterswach, ), 07.06.2007, Vor 2 Monaten
Ist in der BRD ein man der immer noch mit seiner mutter lebte tot gefunden worden die Mutter war auch fast tot wurde aber geretet.......oficielle tot ursache...........Hungertot....na dann mahlzeit

Hans, (Sosua, ), 07.06.2007, Caballoco aus Nachtwächtersbach....
.... erzählt hier eine Geschichte (wahrscheinlich Bild-Zeitung), die vermutlich nicht stimmt. Aber selbst wenn sie stimmen würde, wäre dieser Einzelfall in D keine Rechtfertigung für die Hungerkatastrophe bei Kindern in der DR. Der Vofall in D (wenn er stimmt) wäre ein einzelnes interfamiliäres Problem, kein Problem des Hungers. In D muss wirklich niemand hungern. El Caballoco ist wirklich zu dämlich.

Klaus, (Lima, ), 07.06.2007, Hungertod bei Wächterswach? Hans hat Recht:
Das ist die Nachricht aus den Rheinland-Pfalz-News vom 26.04.07, auf die sich wahrscheinlich die Wächterswach-Geschichte stützt: "Speyer: Mann in seiner Wohnung tot aufgefunden Heute soll der am Sonntagabend in seiner Wohnung tot aufgefundene 20-Jährige obduziert werden. Bisher ist die Todesursache noch völlig unklar. Eventuell könnte eine Krankheit vorgelegen haben. Am Sonntag wurde die Polizei per Notruf über den Fall informiert. In der Wohnung fanden die Beamten den Toten und dessen Mutter, die sich in einem schlechten gesundheitlichen Zustand befand. Die Frau wurde sofort in ein Krankenhaus eingeliefert, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr." Wahrscheinlich kennt Wächterswach die Obduktionsergebnisse, weil er von der "oficielle tot ursache Hungertot" schreibt. Was hat das alles mit der obigen Forums-Meldung "Dominikanische Republik auf der Negativ-Seite" und hier mit dem Thema Unterernährung zu tun?

El Caballero, (Wächterswach, ), 09.06.2007, Klaus ich kenne keineergebnisse
Ich sage nur was ich in der deutschen presse damalz gelesen habe und ich habe sie nicht in eine zeitung aus Rheiland-pfalz gelesen sondern in eine zeitung das fast jeder liest in Deutschland und dort würde ganz klar gesagt hunger tot auch in mehreren seriousen zeitschriften aus der BRD war die Nachricht zu lesen und dort war auch von hungertot die rede außer dem war davon die rede daß die mutter eine ältere dame war und der mann un die 50 und der man in deiner geschichte war um die 20 aber daß es sich um zwei verschieden fälle handeln könnte geht es dir nicht in dem kopf daß du ja besser als ich weis was ich gelesen habe und kannst sogar die quelle nennen wo ich das gelesen habe jajajajajajajaja.......übrigens ich wundere mich immer wieder wie du hier Quellen nennenst darf und die bleiben stehen während andere komentaren sofort gelösch werden wenn sie sagen woher die info kommt die sie zitieren

Klaus, (Lima, ), 09.06.2007, Hungertod in Deutschland
Wächterswach, natürlich könnte es sich um verschiedene Fälle handeln. Deswegen schrieb ich, dass sich wahrscheinlich Deine Geschichte auf den von mir zitierten Fall bezieht. Das "wahrscheinlich" hast Du in Deiner Replik natürlich nicht benannt. Und unbestritten gibt es auch in Deutschland in Einzelfällen Unterernährung und auch Hungertod und soziale Not und eine Vielzahl von sozialen Problemen. Es ist nur ärgerlich in welcher Form und zynisch Du Deinen Kommentar abgefasst hast mit Deinem “Hungertod in Deutschland, na dann Mahlzeit” wenn in der Redaktionsmeldung dieses Forums die Kritik des UN-Generalsekretärs an der Unterernährung in Lateinamerika – und explizit in der Dominikanischen Republik erläutert wird. Das war die Meldung. Dein Beitrag war in diesem Zusammenhang unsachlich, und löste die Reaktionen von Hans und von mir aus. Und was das Löschen von Zitaten angeht: zitiere und kommentiere doch mal sachlich einen Pressebeitrag, man wird ja sehen, ob Dein Artikel dann gelöscht wird. Auch wenn Du hin und wieder die Redaktion angreifst, Deine Beiträge würden gelöscht: ein sachliches Zitat von Dir habe ich noch nicht gefunden.

mariposa, (Hamburg, ), 09.06.2007, Hungertod in Deutschland
kommt unbestritten vor. so ist zum Beispiel vor etwas über einem Jahr ein siebenjähriges Mädchen in Hamburg-Jenfeld qualvoll verhungert. allerdings nicht, weil Hamburger Kinder von Unterernährung bedroht sind, sondern ganz einfach, weil die asozialen Eltern das Kind - von dessen Existenz die Nachbarn nicht einmal wußten - einfach verrecken lassen haben. Damit fällt dieser Fall für mich nicht in die Kategorie "Unterernährung" sondern Fahrlässige Tötung bzw. Mord. Der von El Caballero zitierte Fall mag ja durchaus wahr sein, und es ist sicher tragisch, dass niemand rechtzeitig bemerkt hat, dass er offensichtlich nicht in der Lage war, sich zu versorgen. Das hat vielleicht mit Gleichgültigkeit, Anonymität, sozialer Kälte zutun. aber mit Unterernährung....? Man kann in Deutschland vieles kritisieren, aber hungern oder gar verhungern muß hier noch niemand, das soll mir bitte wirklich keiner erzählen.

12345678, (Nagua, ), 09.06.2007, In dem hier zitierten Fall
handelte es sich um einen \"geisteskranken\", der frueher vom sozialen Dienst versorgt wurde und durch Hartz 4 einer anderen Behoerde zugeordnet worden war. Diese hat den Sohn und die Mutter mehrmals angeschrieben und \"vorgeleaden\" um die soziale Situation zu besprechen. Dies wurde nicht wahrgenommen und somit wurde Hartz 4 gestrichen, worauf sich der Sohn zum verhungern hinlegte und die ebenfalls debile Mutter erst um Hilfe rief als der Sohn tot war. Grobes Behoerdenversagen, vergleichbar mit Jugendaemtern die nicht eingreifen usw. Aber kein Beispiel fuer die Unterernaehrung in Deutschland

Sven, (Puerto Plata, ), 09.06.2007,
Ich sag mal so: In Deutschland leiden mehr Menschen an Gleichgueltigkeit und sozialer Kaelte als Dominikaner an Hunger...

ernesto, (l-e-s, ), 10.06.2007, in der dom rep
ist die palette, worunter jemand leiden kann und muss offensichtlich wesentlich grösser als in der brd. die hilfsmassnahmen der besitzenden domis für ihre notleidenden landsleute halten sich doch wohl sehr in grenzen oder sind zumindest sehr leicht überschaubar. man muss schon sehr blauäugig sein, um dies nicht zu erkennen oder erkennen zu wollen oder zu können.

Klaus, (Lima, ), 10.06.2007, Hilfsmaßnahmen der Oberschicht:
Ernesto hat Recht: Die Hilfsmaßnahmen der Oberschicht halten sich sehr in Grenzen. Die feiern lieber in Casa de Campo und in CapCana. In Deutschland liegen in jeder Bank- und Sparkassenfiliale Dutzende von Überweisungsträgern für Spenden aller Art für Projekte in der sogenannten Dritten Welt aus, und per capita steht Deutschland weltweit an erster Stelle bei privaten Spenden. Die damalige Vizepräsidentin Ortiz Bosch sagte bei einem Empfang des deutschen Botschafters schon vor Jahren, das wenige, das in der Dominikanischen Republik an sozialen Projekten geleistet werde, komme überwiegend aus dem Ausland. Und das gilt insgesamt für Lateinamerika. Wo gibt es das Dominikanische oder das peruanische MISEREOR, (und die sind - oder nennen sich zumindest- kirchlicher als die deutschen Katholiken) Brot für die Welt, SOS-Kinderdorf, DOMKI-Kinderhilfe, und hunderte andere NROs in Deutschland, die sich mit der Dominikanischen Republik und mit Lateinamerika befassen (150 Gruppen und NROs allein zum Thema Peru!) Nun ja, es gibt die Fundacion Brugal, die in jedem Jahr sozial relevante Projekte auszeichnet, y que? In diesem Zusammenhang wäre es interessant zu erfahren, welche Wächtersbacher NRO –nach 15 Jahren dominikanischer Präsenz – was an Sozialprojekten für die Dominikanische Republik auf die Beine gebracht hat. Eine Anfrage an die Wächtersbacher Kommunalverwaltuing blieb unbeantwortet.

Sven, (Puerto Plata, ), 10.06.2007,
Echte Entwicklungshilfe waere, dass Europa und USA ihre Maerkte fuer die Produkte aus Entwicklungslaendern oeffnet, ihre Agrarsubventionen abbaut und eine sinnvolle Einwanderungspolitik betreibt, welche Immigranten nicht als Bedrohung ansieht.

Klaus, (Lima, ), 10.06.2007, Echte Entwicklungshilfe in Lateinamerika
wären in erster Linie eine Umverteilung des Reichtums und Zugang der Massen von Armer zu guter und effizienter Grundversorgung in den Bereichen Bildungs- Gesundheits-und Arbeitsmarktpolitik. In keiner Region der Welt sind die sozialen Unterschiede zwischen Reich und Arm so krass wie im (katholischen) lateinamerikanischen Kontinent. Da macht auch die Dominikanische Republik keine Ausnahme. Widerlich; Heerscharen von ausgebeuteten Hausangestellten mit 12-15-Stundentag zu Mindestlohnbedingungen zumeist ohne Sozial- Renten- und Krankenversicherung, Heerscharen ausgebeueteter Arbeiter und zumeist Arbeiterinnen in den Zonas Francas (eine Toillette fuer 1.200 Arbeiterinnen, kein Speisesaal, "Mittagessen" am Strassenrand, selbst gesehen; morgens um 6 Abfahrt in überfüllten Kombis, abends um 9 totmuede zuhause. Entlassungen am Jahresende. Und Neueinstellungen im Januar. Der Reichtum in vielen Oberschichten in Lateinamerika wächst ins Unermessliche. Stadtteile wie das schwer bewachte La Molina oder Casuarinas in Lima sind in Frankfurt nicht zu finden, auch gibt es nicht 46.000 Privatpolizisten in einer deutschen Stadt. Das alles ist hier im Forum schon x-mal behandelt worden. Sicher hat Sven Recht, und am Rande des G-8-Gipfels wurde sein Thema auch bekannter gemacht. Aber: selten ist vom unbeschreiblichen, skandalösen Prassen und vom Reichtum der lateinamerikanischen Oberschichten die Rede. Wie gut für die Armen, dass es MISEREOR und Brot für die Welt gibt und ungenannte Spender, auch aus diesem Forum, die dem Land und seinen Menschen wichtige Dienste und Hilfen anbieten.

Sven, (Puerto Plata, ), 10.06.2007,
die Zona Francas machen ja nun reihenweise dicht, womit sich das Problem der angeblichen Ausbeutung von selbst loest...

Sven, (Puerto Plata, ), 10.06.2007,
Entwicklungshilfe bringt keine wirklichen Veraenderungen, sondern dient der Augenwischerei. Ich bleib dabei: Grenzen oeffnen, freier Verkehr, nicht nur fuer Waren sondern auch fuer Menschen ... alles andere ist der Versuch der Industrielaender, die Ausbeutung der Armen aufrechtzuerhalten. Wenn ein Haitianer nach Deutschland oder in die USA auswandern will, soll er das auch koennen und seines Glueckes Schmied sein, basta!

Ludwig, (Santo Domingo, ), 10.06.2007,
Sven, was denkst Du denn auf welche Weise diese Fachkraefte in den Industrielaendern Ihr Glueck schmieden koennten? Drogen, Prostitution, Kriminalitaet hast Du noch eine andere Idee? Ach, klar, es gibt ja auch noch Sozialhilfe oder Heiratsschwindel, so, jetzt faellt mir nichts mehr ein, mit was die sonst noch Ihr Glueck schmieden koennten. Jeder Dominikaner, der nicht zu der ersten potenziellen Gruppe gehoert, bekommt ohne Probleme ein Visa fuer die USA oder Europa,

Klaus, (Lima, ), 11.06.2007, Jeder Dominikaner in Deutschland seines Glückes Schmied?
69 % der dominikanischen Jugendlichen wollen ihr Land verlassen, 75 % der peruanischen,und wohl ebenso viele oder weitaus mehr aus Haiti, aus Zentralamerika, aus afrikanischen Ländern. Und die sollen alle ihres Glückes Schmied sein in Deutschland oder in den Niederlanden oder in Belgien, ganz nach gusto und ohne jede berufliche Qualifikation?? So einfach mal die Grenzen öffnen für Millionen hoffnungs- und perspektivenloser Jugendlicher? Das soll Ersatz für Entwicklungshilfe sein? Das könnte so manchen Regierenden in Lateinamerika recht gut in deren Kram passen. Dann blieben die ganz unter sich und wären viele Sorgen los. Ludwig, war das Dein Ernst??

Klaus, (Lima, ), 11.06.2007, @Ludwig, hoch und heilig sorry,
natürlich hast Du Recht; Sven war gemeint...

mariposa, (Hamburg, ), 11.06.2007, Emigration kann keine Lösung der Probleme sein,
da hat Klaus schon recht, so sehr ich es jedem Lateinamerikaner gönne, sich dieselben Rechte zu nehmen wie wir Europäer und ein paar Jahr bei uns zu verbringen (so wie wir überall auf der Welt hingehen wenn uns der Sinn danach steht). Aber all die fähigen Menschen, die dann hierbleiben, um die Jobs zu machen, die wir ihnen "übriglassen", anstatt in ihre Heimat zurückzukehren, die tun ihrem Land einen großen Schaden an. Dennoch hat Sven nicht unrecht. "Augenwischerei" würde ich Entwicklungshilfe nicht nennen, das beleidigt das ehrliche Engagement vieler Organisationen und Mitarbeiter für den Aufbau in Lateinamerika, den Klaus hier so oft beschrieben hat. Leider gibt es da noch eine andere, sehr häßliche Seite.... zum Beispiel überschwemmen die USA Haiti mit biligem amerikanischem Reis, was den haitianischen Bauern den Verkauf der eigenen Produktion fast unmöglich macht. Beispiele wie dieses gibt es unzählige, und somit wird ein großer Teil der geleisteten Entwicklungshilfe wieder zunichte gemacht....

ernesto, (l-e-s, ), 11.06.2007, das eine sollte gamcht werden
ohne das andere zu unterlassen. richtig ist, dass die entwicklungshilfe in der bisherigen form sinnlos ist und mehr oder weniger die korruption im lande fördert und in den geberländern den verantwortlichen politikern als feigenblatt dient. richtig ist, dass die handelsbedingungen zum vorteil der entwicklungsländer geändert werden müssen. richtig ist allerdings auch, dass die geberländer stärker darauf achten müssten, was mit ihrer entwicklungshilfe passiert. alleine darauf vertrauen, dass die politiker im jeweiligen land ihre versprechen diesbezüglich einhalten ist fehl am platze. einige afrikanische ökonomen haben dies schon längst erkannt. die bisherigen entwicklungshilfen landeten fast ungeschmälert in den jeweiligen institutionen (bahnhofstrasse zürich oder steuersparoasen weltweit. vielleicht wäre es eine lösung, wenn man die schweizer geldhäuser verpflichten würde, stärker darauf zu achten, von wem welche vermögen eingelagert werden. ich weiss, dies ist fast unmöglich.) das elend haben sie jedoch, wenn überhaupt nur marginal gelindert. eine entsprechende mittelverwendungskontrolle war überwiegend gar nicht möglich. schlussendlich, ohne starkes anheben des bildungsniveaus wird es in keinem dieser entwicklungsländer spürbare fortschritte geben. dies allerdings, wird noch mehrere generationen dauern. gerade weil sich die besitzenden von ihrem unermesslichen, unanständigen reichtum so locker wohl nicht trennen werden.

stammtischbruder, (97253 Acholshausen, ), 11.06.2007, @Sven, ich hätte auch nichts dagegen ....
wenn hier in Deutschland noch ein paar mehr rassige, kultivierte Dominikanerinnen wären, die die Schnauze voll haben von ihren machos und putas sowie der elenden Korruption, die die Oberschicht noch reicher macht. Also green card für Dominikanerinnen, die einen deutschen Mann zu schätzen wissen und denen Kinder und Familie über alles geht und kein Psychologie-Studium und Selbstverwirklichung, das eigentlich überhaupt nicht gebraucht wird. Ansonsten habe ich persönlich mein Leben umgestellt und fliege nur die Hälfte in Urlaub als früher. Wenn ich sehe, dass ein 14-tägiger Urlaub zu viert im 5-Sterne-Iberostar über Weihnachten mit Nebenkosten mehr als 250.000 pesos kostet, meine ganz persönliche Patenschaft in La Romana (4 Schwestern/9 Kinder) z u s a m m e n ein Einkommen von jährlich (!!!) ca. 100.000 pesos zur Verfügung hat und schuften, wie es @Klaus beschrieben hat, da ist es die größte Freude für mich denen ein Fels in der Brandung zu sein. Es gibt soviele anständige Menschen dort, die plötzliche Schicksalsschläge nicht meistern können, wie z.B. Krankheit, Unfälle, Haus abgebrannt, Jobverlust, etc. Wenn ich den vier Schwestern in die Augen sehe mit ihren Kindern und sehe wie die sich über vergleichsweise wenig so freuen können und das vergleiche mit unserer immer größer werdenden anspruchsvollen und ständig fordernden Zickenschar in D hier ...... besser ich schreib jetzt nicht weiter ....!

Sven, (Puerto Plata, ), 12.06.2007,
das Beispiel von Mariposa spricht Baende: die USA duerfen jeden Mist, inklusive Reis nach HAiti exportieren, aber der HAitianer, der jetzt ohne Arbeit dasteht soll bleiben wo der Pfeffer waechst.

Klaus, (Lima, ), 13.06.2007, Hungertod und Entwicklungshilfe:
Zum guten Beitrag von Ernesto und zum Thema passt, was die Süddeutsche Zeitung heute in einem umfangreichen Artikel über Entwicklungshilfe im Zusammenhang mit dem G8-Gipfel schreibt. Hier ein Auszug, der auch für die Dominikanische Republik gelten kann: "Langfristig wird das Sterben von Kindern durch extreme Armut nur dann aufhören, wenn sie in Staaten leben, deren Regierungen demokratisch gewählt sind, die sich um verantwortungsvolles Handeln bemühen, Frieden und Sicherheit garantieren, faire und gerechte Gesetze schaffen, diese auch durchsetzen, aus eigenen Einnahmen ein leistungsfähiges Bildungs- und Gesundheitssystem betreiben und den Wirtschaftskräften Raum zur Entfaltung bieten. Dorthin zu gelangen ist ein langwieriger Prozess, zu dem klug eingesetzte Entwicklungshilfe zwar einen Beitrag leisten kann, bei weitem aber nicht den größten. Diesen Prozess anzustoßen und umzusetzen, ist primär die Aufgabe der betroffenen Gesellschaften und ihrer Regierungen. Niemand kann und darf ihnen diese Verantwortung abnehmen." So ist es.

Sven, (Puerto Plata, ), 13.06.2007,
... und jetzt sag noch einer, die Sueddeutsche wuerde nur nichtssagende Allgemeinheiten verbreiten ...

stammtischbruder, (97253 Acholshausen, ), 14.06.2007, Leute, was nützt das .....
was in der Süddeutschen Zeitung steht den Leuten in der Dritten Welt?! Zwei Dinge haben mich letztes Jahr entsetzt. Ein 8-seitiger Bericht über die größte Stadt der Südhalbkugel abgedruckt (Sao Paulo 22 Mio., das Verbrechen übernimmt die Kontrolle) im SPIEGEL und eine RTL-Reportage in Äthiopien mit Markus Lanz, wo er hautnah dort mit den Menschen lebte. In einem einzigen Satz in dem SPIEGEL-Bericht und in nur 10 Sekunden in dem 45-minütigen RTL-Beitrag wurde das eigentliche Grundübel nur am Rande hauchdünn berührt, fast wurde es gar nicht erwähnt: ELVIRA SOUZA (der man einen ganzen Absatz widmete), 35 Jahre alt, 10 Kinder von sieben verschiedenen Männern .............. im RTL Beitrag schlief Markus Lanz im Zelt einer Nomadenfamilie, die Frau 33 Jahre alt, der Mann 38 Jahre alt und ebenfalls 10 (!!!) Kinder. Entschuldigung @Klaus, all diese schönen Worte in der Süddeutschen sind doch in der Realität einen Dreck wert, wenn die Bevölkerungsexplosion in Lateinamerika so anhält! Wenn dort nicht der Mensch die Geburtenkontrolle übernimmt, dann macht es eben die Natur mit Krankheiten wie AIDS. Mich regt es dermaßen auf, jedes Jahr zu Weihnachts-Spendenaktionen diese hilflosen Kinderaugen zu sehen, fast verhungert, die Schauspieler und Musiker sammeln ein paar Brosamen um sich als Heilsbringer in den Medien feiern zu lassen, aber keine Sau spricht darüber, dass die Macho-Männer um die 40 fast in der Regel dort 10 Kinder mit verschiedenen Frauen produziert haben und sich oftmals aus dem Staub machen. Wo wird das mal erwähnt??!!!

ernesto, (l-e-s, ), 14.06.2007, bevölkerungsexplosion
die situation hinsichtlich der bevölkerungsexplosion in lateinamerika und nicht nur dort, ist allen , die sich damit beschäftigen, hinlänglich bekannt. was wäre denn ein vorschlag zur lösung? vielleicht ein "vermehrungstüte-ab-gesetz" für alle bis fünzigjährigen? sicherlich nicht. es bleibt dabei, die einzige lösung ist ein bildungssystem, in dem kindern die entsprechenden werte vermittelt werden, damit sie ihr tun diesbezüglich verantwortungsvoller gestalten können. wie ich schon sagte, dies wird generationen dauern. nur man sollte endlich mal anfangen. insofern sind alle bisherigen regierungen diesbezüglich an den pranger zu stellen, da sie in diesem bereich kläglich versagt haben. zum nachteil der jeweiligen bevölkerung. in diesem zusammenhang darf ich auf die auch in diesem forum geführte diskussion hinsichtlich der sex-touris verweisen. dies ist auch ein teil des grandiosen elends in diesen ländern, worüber man sich gar nicht aufzuregen braucht, sondern an die eigene nase fassen sollte. solange es aber dem eigenen vorteil genügt, ist es mit der einsicht nicht weit her. ich bin sicherlich nicht prüde und auch kein kind von traurigkeit. nur man sollte seine eigenen grenzen kennen und beachten, auch in ländern mit einem derartigen elendsstandard. dies ist auch ein teil des problems. wenn es aber unterm nabel juckt und man weit weg ist von zu hause, lässt man eben die sau raus und überschreitet schon mal grenzen, die zu hause strafrechtlich bewährt wären.

Klaus, (Lima, ), 14.06.2007, Stammtischbruder, volle Zustimmung,
dass Dein Thema insgesamt viel zu wenig behandelt wird. Auch ich kenne jede Menge ähnlicher Fälle wie die von Dir genannten; eine kleine Fischergenossenschaft in Nordost-Brasilien erhält Hilfe aus Deutschland, und ich war unter den anwesenden deutschen Besuchern der einzige, der sich darüber aufregte, dass eine total ausgezehrte Fischersfrau 27 Geburten (!) hatte, von denen zum Zeitpuntk des Besuchs noch 15 Kinder lebten. Und ihr Mann führte stolz eine kaum 16-jährige neue Frau vor. Und in den Elendsvierteln von Lima wimmelt es von unterernährten Kleinkindern, die jetzt im Winter bei 5 Grad oder weit weniger reihenweise an Erkrankungen der Lunge und an Bronchitis wegsterben und für die man in diesen Wochen vorm Gesundheitsministerium warme Kleidung abgeben kann, die dann von (Partei-)Funktionären hin und wieder verteilt werden. Oder von den Armen weiterverkauft werden. Und in der Dominikanischen Republik gibt es haufenweise Untersuchungen darüber, wieviele Frauen wieviele Kinder von wievielen Männern haben (z.B. bei CENSEL, COIN, CEDEMUR). Aber: soll da die deutsche Entwicklungshilfe herkommen und Kondome verteilen oder die US-amerikanische dafür sorgen, dass Frauen (keine Männer!) sterilisiert werden? Da doch lieber es mit der Meinung von Ernesto halten, was die Notwendigkeit von Bildung angeht.....

stammtischbruder, (97253 Acholshausen, ), 15.06.2007, @Klaus
ich habe gestern im ZDF Auslandsjournal einen Beitrag über die Palästinenser gesehen, wo die der PLO nahe stehenden Fatah einen Krieg gegen die Radikalislamisten führen. Das gleiche Bild in diesem Report: So beiläufig wurde erzählt ....... der Mann (mit dem sie ein Interview führten) hat drei Frauen mit insgesamt 16 Kindern ....... und haben Probleme, dass die Jugendlichen wegen Perspektivlosigkeit den Rattenfängern nachlaufen. Nach Europa zu kommen wäre ihr Traum. Zweiter Beitrag: Nairobi/Kenia. Überfälle mit Schusswaffen am hellichten Tag. Keiner bleibt mit dem Auto stehen. Die Hemmschwelle sinkt dramatisch. Fahrkurse werden angeboten, wie man Verbrechern ausweicht. Der Ausbilder meinte, naja, was sollen die meisten tun, wenn sie Familie haben und keine Arbeit, die haben Hunger. Eigentlich machen wir Deutsche es richtig. Weniger Kinder ist für die Zukunft besser. Hier regen sich aber Politiker auf, dass wir einen Rekordtiefstand von nur 675.000 Geburten haben. Andere sagen zu Recht, davon steigt der Ausländeranteil mit deutschem Pass rapide an, wir sterben aus. Viele in Deutschland sehen halt die Globalisierung (= Abwanderung in die billigste Fabrik der Welt China) mit dem Verlust von Massenarbeitsplätzen verbunden, weshalb da noch Kinder kriegen?! Auch in Deutschland sind in Berlin, Köln, Offenbach Viertel mit Parallelgesellschaften entstanden, die ohne Sozialhilfe, Kindergeld und Wohngeld dasselbe machen würden, wie in Lateinamerika: Raub, Überfälle, Drogen, Prostitution. Schau mal die Situation in den Gefängnissen an. Und unsere völlig bescheuerten Politiker aus dem linken Spektrum meinen, wir bräuchten mehr Einwanderung, um den Geburtenrückgang auszugleichen. Wir holen nicht die hochqualifizierten Leute hierher (die bleiben entweder in ihrem Land oder gehen in die USA), sondern solche, die dem Sozialstaat auf der Tasche liegen und die dann auch sechs Kinder haben, die das Gleiche machen. Wir zahlen Beruhigungsgeld, dass sich auf 1500 Milliarden Staats-Schulden angehäuft hat. Wie lange noch?

Gerd, (Cabarete, ), 15.06.2007, Richtig Stammtischbruder!
Was Du sagst ist für deutsche Politiker zwar unbequem, aber richtig, logisch, treffend. Kannst Du dies bitte mal per Rundschreiben an alle Bundestagsabgeordneten schicken?

stammtischbruder, (97253 Acholshausen, ), 15.06.2007, @Gerd
du wirst es nicht glauben, aber durch meine berufliche Tätigkeit habe ich viel mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten zu tun und kenne viele persönlich. Wenn du mit denen alleine bist, sind selbst die von der SPD der Meinung, dass die Integration gescheitert ist und wir vor dem Scherbenhaufen immer größer werdenden Parallelgesellschaften stehen. Aber niemand traut sich die Wahrheit zu sagen. Das Wichtigste ist stromlinienförmig mit der Partei zu schwimmen und bloß alles vermeiden, um nicht von den eigenen Leuten abgeschossen zu werden. Der Platz möglichst weit vorne auf der Liste vor einer Wahl ist das Wichtigste. Der Erfolg der Partei und damit mein eigenes Pöstchen geht vor allem. Deshalb tun alle Politiker das Gleiche: Unbequeme Wahrheiten in die Zukunft verschieben und lieber mehr Schulden machen. Für die ist man ja persönlich nicht haftbar. Nach zwei Legislaturperioden als Minister kann man wie Scharping mit seiner Gattin im Pool auf Mallorca planschen und hat ausgesorgt. Schuld sind aber nicht die Politiker sondern die Mehrheit der Wähler, die keine Reformen wollen. Denn man könnte ja selbst betroffen sein. Ändern tut sich nur was, wenn mal richtig radikal gewählt wird, z.B. Ronald Schill in Hamburg, der auf Anhieb 20% bekam, weil er gegen afrikanische Asylanten und Drogendealer durchgreifen wollte. Er war zwar ne Lusche, aber wenigstens haben die anderen dadurch verloren und mussten gegensteuern.

mariposa, (Hamburg, ), 15.06.2007, Ronald Schill
gehörte sicher zu den Top Five der Hamburger Peinlichkeiten der letzten Jahrhunderte. Dass er "durchgreifen " wollte ist richtig, das macht sich halt auch gut im Wahlkampf. da wo die K.... dampft, haben Demagogen ja immer gute Startbedingungen, warum sollte das in Deutschland anders sein als überall auf der Welt. Einmal im Rathaus, brachte er die Hamburger Politik dann aber sehr in die Nähe der lateinamerikanischen: ausser Brandreden zu schwingen (und gleichzeitig selber zu koksen) konnte er nicht viel, ein Skandal folgte dem anderen (genüßlich erinnere ich mich daran, wie man ihm im Bundestag das Mikro abstellte), und da er keinen anderen Weg der Verteidigung sah als die Erpressung des ersten Bürgermeisters, schmiß dieser ihn achtkantig heraus. Geändert hat sich unter Schill nichts. Aber wir Hamburger denken gerne zurück an unseren Operettensherrif, der uns zwei Jahre lang das aufregende Gefühl gab, in einer waschechten Bananenrepublik zu leben.

stammtischbruder, (97253 Acholshausen, ), 15.06.2007, Völlig klar @mariposa,
dass Schill oberpeinlich war (eigentlich schade). Aber wenigstens hat die SPD dadurch begriffen, dass man sich nicht wie die drei Affen verhalten kann, wenn in SPIEGEL TV gezeigt wird, wie afrikanische Asylanten Drogen dealen, die Polizei verarschen und nächsten Tag weitermachen. Dass Kosovo-Albaner und Türken die Deutschen aus dem Kiez vertrieben haben, was ja nur in Deutschland möglich ist. Dass Ausländer in Santa Fu das Sagen haben und sich fühlen wie im 3-Sterne-Hotel. Ich bin froh, dass die SPD in Hamburg eine auf die Schnauze bekommen hat und ihre jahrzehntelange Macht abgeben musste. Dafür war Schill gut!



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