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   Politik
Dominikanische Republik stärkt Journalisten den Rücken
Der Staatspräsident kündigt gesetzlich gesichertes Berufsgeheimnis an

Santo Domingo 06.April 2009 gmm Der dominikanische Präsident Leonel Fernandez hat am gestrigen "Tag des Journalisten" in einer Rede im Palacio Nacional angekündigt, dass er eine Gesetzesinitiative zur Stärkung des Berufsgeheimnisses ausgearbeitet habe. Das Berufsgeheimnis solle in der Verfassung verankert werden. Damit möchte der Präsident den Berufsstand der Journalisten und anderer Geheimnisträger, wie etwa Rechtsanwälte, stärken. Hintergrund für diese Initiative dürften jüngste Versuche in der Dominkanischen Republik sein, Journalisten einzuschüchtern (wir berichteten). Leonel Fernandez ist Jurist und hat mit einem Thema zum Journalismus promoviert. Mit seiner Initiative möchte er seine Verbundenheit mit diesem Berufsstand demonstrieren und ein Bekenntnis zur Presse- und Menungsfreiheit ablegen.


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Lesermeinungen
Genius, (Hamburg, ), 06.04.2009, Liebe Forumsgemeinde!
Genau das habe ich in diesem Forum vorausgesagt. Der Präsident konnte zu diesem Thema unmöglich schweigen. Jetzt hat er geredet und genau das getan, was ich von ihm erwartet habe, nämlich ein Bekenntnis zur Meinungs- und Pressefreiheit. Das sollte man jetzt aber endlich einmal anerkennen und nicht wieder und immer wieder im Zweifel ziehen.

Gerd, (Cabarete, ), 06.04.2009, Genau!
Ich kann den Beitrag von Genius nur unterstreichen. Doch erinnern wir uns: Es gibt in diesem Forum nur einen einzigen, der die DR in diesem Zusammenhang völlig unbegründet in ein schlechtes Licht gestellt hat. Dieser Jodler sollte jetzt endlich mit seiner überzogenen Panikmache aufhören und anerkennen, was derzeit in der DR zur Festigung der Presse- und Meinungsfreiheit getan wird.

Swissman, (Boca Chica, ), 07.04.2009, Vamos a ver
Die Zukunft wird zeigen müssen, was aus dieser Ankündigung Leonels schliesslich resultieren wird. Zum Jubeln besteht wegen dieser Bekanntgabe noch kein Anlass.

Swissman, (Boca Chica, ), 07.04.2009, Auffallende Betriebsamkeit
Die dominikanische Regierung legt zum Thema Medien und Medienfreiheit eine auffallende, ja beinahe hektische Betriebsamkeit an den Tag. Warum wohl? Erst schickt sie ihren Polizeichef vor die Medien, um zu erklären, dass die Polizei allen Medien und deren Vertretern Schutz biete, wann und wo immer dies nötig ist. Dann betont Leonel höchstselbst, wie wichtig ihm die Pressefreiheit sei und stellt sich selbst als deren Freund und Förderer dar. Schliesslich kündigt er für Jouralisten auch noch ein Gesetz zur Stärkung des Berufsgeheimnisses an. Beinahe gleichzeitig kündigt er aber, gemäss Meldung im "Diario Digital RD" auch die Gründung einer staatlichen Presseagentur an, wie sie meistens bei Regierungen anzutreffen sind (in der Region Kuba und Venezuela) die eine möglichst weitgehende Kontrolle über die Medien und den Nachrichtenfluss ausüben möchten. Doch damit nicht genug. Nun zahlt der dominikanische Staat auch noch siebzehn "verdienten" Journalisten eine spezielle staatliche Pension aus. Gemäss Information in "Diario Digital" kontrolliert die dominikanische Regierung zahlreiche namhafte Medien im Lande.

Gerd, (Cabarete, ), 08.04.2009, staatliche Presseagentur
Was dem einen seine staatlche Pressegantur ist (Kuba, Russland usw.) ist dem anderen sein Bundespresseamt (Deutschland). Wer bedenkt und vernünftig abwägt, mit welchen gigantischen Mitteln das Presseamt der Bundesregierung regierungsfreundliche Informationen, Broschüren, Bücher und PR-Material streut, der darf die Gründung einer staatlichen Presseagentur nicht kritisieren.

Hans, (Sosua, ), 08.04.2009, Hallo Gerd.....
....jeder, auch die Regierung, kann eine Pressegentur gründen. Was ist denn dagegen zu sagen? Damit "kontrolliert" die Regierung gar nichts. Jeder Journalist im Lande kann sich dieser Presseagnetur bedienen - oder auch nicht. Das ist Pressefreiheit. Dass da aus der Schweiz wieder gezischt, verfälscht und verunglimpft wird, war ja schon fast zu erwarten.

Swissman, (Boca Chica, ), 08.04.2009, Dass dumme, deutschmichelige ....
... Bemerkungen kommen würden, war nicht nur fast, sondern bestimmt zu erwarten. -- "Asimismo, se anunció la salida de un canal de televisión a través de la red de internet,..." Nicht nur eine staatliche Nachrichtenagentur, auch ein staatliches Fernsehen ist angekündigt. Dabei ist die dominikanische Regierung schon jetzt der wichtigste Überwacher der Radiostationen im Lande und kontrolliert auch Fernsehstationen. Sie steuert schon Radiosendungen wie beispielsweise „Radio Mil Informando“, "Noticiario popular“ und „Noti Tiempo“. Neben der staatlichen „Corporación Estatal de Radio und Televisión“ (CERTV) steuert die Regierung auch die Fernsehsender "Telecentro" (Kanal 13) und "RNN" (Kanal 27). -- Mich erstaunt immer wieder die weitverbreitete deutsche Obrigkeitsgläubigkeit und Staatsfrömmigkeit. Mag sein, dass schweizerische Vorstellungen von Pressefreiheit sich nicht mit deutschen decken, aber das ist ja auch nicht so wichtig. Diese Tatsache könnte aber mit ein Grund sein, dass Deutschmichel andere Meinungen als Gezische, Verfälschungen und Verunglimpfungen abqualifiziert.

Hans, (Sosua, ), 09.04.2009, jodelnde Schweizer....
...können nichts anderes, als andere Leserbriefschreiber in Worten und Darstellung zu kopieren, sowie im Wahrheitsgehalt nicht überprüfte Behauptungen aus dubiosen Quellen abzuschreben und als wahr hinzustellen. Hauptsache, es wird gegen die DR geblökt. Wer stoppt diesen Hetzer?

DomNews, (Redaktion, ), 10.04.2009, Hinweis der Redaktion
+++ Weitere Postings, die nichts als gegenseitige Beleidigungen und Beschimpfungen enthalten, werden nicht mehr zugelassen. +++

Swissman, (Boca Chica, ), 10.04.2009, Kleine Anfrage an die Redaktion
Warum wurde obiges Posting von Hans nicht gelöscht? Was enthält es denn anderes, ausser Beleidigungen und Beschimpfungen? Ich kann nichts zum Thema, lediglich haltlose Unterstellungen, falsche Anschuldigungen und grundlose Beschimpfungen darin finden.



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