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Dominikanische Republik an der Seite von Zelaya
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Leonel verurteilt den Putsch in Honduras |
Santo Domingo / Tegucigalpa 01.Juli 2009 gmm Der Protest gegen den Militär-Coup in Honduras eint die Staatschefs Lateinamerikas. Die sonst so heillos zerstrittene Politikerriege verurteilt geschlossen den Putsch in Tegucigalpa. Der gestürzte Präsident Zelaya plant bereits seine Rückkehr - und setzt dabei auf die Hilfe seiner Amtskollegen.
Der neue Präsident Roberto Micheletti, ein reicher Geschäftsmann, versicherte, die "Amtsnachfolge" sei verfassungsgemäß erfolgt. Die für November angesetzten Wahlen würden planmäßig stattfinden.
Doch darauf will sich die lateinamerikanische Staatengemeinschaft nicht einlassen. "Wir dürfen keine Wahlen anerkennen, die als Folge eines Putsches zustande gekommen sind", forderte Venezuelas Präsident Chávez. Leonel Fernández, der Präsident der Dominikanischen Republik, fordert eine Sondersitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), weil Honduras die "Demokratie-Charta" des Bündnisses verletzt habe.
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Lesermeinungen |
Hans, (Sosua, ), 01.07.2009, es ist zwar richtig... ...dass Präsident Zelaya bis zum Ende der Legislaturperiode rechtmäßiger Präsident von Honduras ist und der Militärputsch völkerrechtswidrig war. Doch dass sich ausgerechnet Leonel - und dann noch an der Seite von Chavez - hier hervortun muss, kann ich nicht nachvollziehen.
Josef, (München, ), 01.07.2009, Ähnlichkeiten? Der eine in der DR wollte länger Präsident bleiben als es die Verfassung erlaubt hatte und der andere in Honduras auch. Das sind Ähnlichkeiten. Der eine in der DR hat den Weg dazu legal und parlamentarisch freigemacht, der andere hat es per Volksabstimmung geplant. Das sind Ähnlichkeiten. Das Militär hat sich in Honduras zur Unzeit eingemischt als die normale Lehgslatur noch gar nicht abgelaufen war. Das ist sicherlich illegal und ergibt keine Ähnlichkeiten. Aber beide sind Brüder im Geiste und wenn Leonel seinem Kollegen Zelaya hier beispringt, ist das nicht zu beanstanden.
Uschi, (Samana, ), 01.07.2009, Solidarität Gegen die Solidarität lateinamerikanischer Staats- und Regierungschefs gegen einen Militärputsch in ihrer Region ist ja nun wirklich nichts einzuwenden.
Damealgo, (Sosua, ), 01.07.2009, Rinder an die Macht! Alle Politiker klammern sich mit allen Mitteln! weltweit an die Macht! Das ist ja nun nicht neu! Trotzdem, wenn man sich schon für die Schein-Demok. entscheidet, sollte man jene welche gegen die Demok putschen weltweit ächten. So müssen Leonel und Merkel wenigstens alle 4 Jahre Hähnchen aus Hubschraubern werfen, um gewählt zu werden: Meine Lösung wäre die Hindu-istische-Dada-istische: Rinder an die Macht !
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