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Dominikanische Republik erschließt neue Touristikregion
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Barahona erhält eine bessere Infrastruktur |
Barahona 23.September 2009 gmm Die Dominikanischen Republik wird jetzt eine eher vernachlässigte Touristenregion mit besserer Infrastruktur ausstatten. Barahona soll für den Fremdenverkehr besser erschlossen werden. Unter dem Slogan “Barahona 2015“ soll innerhalb der kommenden fünf Jahren eine komplett neu gestaltete Destination für den Tourismus entstehen. Die Region Barahona-Pedernales (Foto) im Südwesten der Dominikanischen Republik verfügt derzeit lediglich über einen kleineren Flughafen, muss ansonsten aber mit unzureicheneder Infrastruktur für den Tourismus auskommen.
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Lesermeinungen |
Josef, (München, ), 23.09.2009, Schade! Damit geht wieder einmal ein herrliches Stück der Insel vor die Hunde. Die unzivilisierten, lästigen, herumtrampelnden Touristen werden dann auch dort ihr Unwesen treiben und die Natur zerstören.
Klaus-J., (München/Samana, ), 24.09.2009, Kein Problem ! Da ja die "unzivilisierten und lästigen" Touristen das hochzivilisierte "Paradies" immer mehr meiden wird es auch dort ziemlich einsam bleiben - sollte das Projekt überhaupt jemals verwirklicht werden.
suroeste, (Manabao, ), 24.09.2009, Keine Infrastruktur? Also der Bericht ist ja wohl vom Berufspessimisten geschrieben! Die Zone ist ohne jegliche Infrastruktur?
Man hat in weiten Teilen Funkverbindung. Es gibt von Barahona bis Pedernales Hotels. Von 1Stern Dominican-Style bis 5Stern fine caribbean lodging. Es gibt kleine Hotels mit 10-20 Zimmern. Es gibt Autoverleih, oeffentliche Verkehrsmittel, Taxi... Es gibt Touroperator, organisierte Touren.
Und der kleine Flughafen...klein im Transit. Aber immerhin international und kein Sportflugplatz a la Las Terrenas.
Ob Barahona je aufwacht ist fraglich, aber schlechter machen als es ist muss man auch nicht. Zahlreiche Straende, Balnearios...was noch? Oder ist Tourismus nur dann mit einer Infrastruktur vorhanden wenn es ein AI Bunker ist?
Hans, (Sosua, ), 24.09.2009, suroeste... .... die Infrastruktur in der Region Barahona lässt sehr zu wünschen übrig. Deshalb soll sie ja "verbessert" werden. Das sind die Worte.
Klaus, (Lima, ), 26.09.2009, suroeste hat recht: die touristische Infrastruktur in Barahona ist gemessen an der Nachfrage gut bis sehr gut. Meine Familie und ich und viele Freunde in all den Jahren haben uns mit dem (Hotel-) Angebot in der Region stets "ausreichend versorgt" gefühlt. Klar, die Strände sind mit denen von Punta Cana nur schwerlich zu vergleichen. Muss ja auch nicht sein. Man / Frau will in Barahona ja nicht Punta Cana. Und es ist zu bezweifeln, ob dies dort Fünf-Sterne-all-in-Anlagen ändern würden.
Angesagt ist heute, und zunehmend mehr, Oeko-Tourismus.
In Guatemala und in Costa Rica fahren monatlich zehntausende Touristen mit schmalen Seilbahnen und gehen über geführte schmale Pfade durch die dichten Regenwälder und bestaunen Kolibris, hundert Arten von Faltern, Millionen Bromelien und Orchideen. Und kommen auf einfache, seriöse Weise dabei auch zu ihrem "original regionalen" preiswerten Mittagessen. Aus eigener Kenntnis: schöner und artenreicher als die Sierra de Bahoruco in der Dominikanischen Republik sind die Wald-Landschaften in Guatemala und in Costa Rica auch nicht.
Hingegen: da wurde touristisch sehr viel getan und sehr viel investiert.
Das fehlt total und seit vielen Jahren in der Gegend um Barahona / Pedernales. Mal versuchen, die wunderschöne Sierra de Bahoruco einigermaßen sicher und individuell zu erfahren und zu erleben.... Da gibt es so gut wie keinerlei Hinweise noch Informationen, noch Logistik, noch touristische Infrastruktur. Und wenn es da oben in den Wäldern eine Reifenpanne gibt oder sonstige Probleme: da hilft nur der liebe Gott. Oder tagelanges Warten auf Hilfe. Wenn man ein (sehr gutes) Handy dabei hat.
Seitens des dominikanischen Tourismus-Ministeriums (es heißt, das habe weit mehr als 1.000 Mitarbeiter) zu dieser Region: kein Kommentar. Kein Faltblatt, geschweige denn eine mehrsprachige Broschüre. Inkompetenz auf aller Linie. Und das, obwohl diese Region keinen Vergleich mit anderen in Guatemala und Costa Rica scheuen muss. Dort besuchen zehntausende europäische und US.amerikanische und vor allem japanische Touristen die Wälder, und man meint, man sei in Bahoruco. Das Tourismusministerium der dominikanischen Republik zieht es vor, statt Propagieren der wunderscherschoenen Regionen von Barahona / PEDERNALES, z.B. eine nur-dominikanisch-sprachige PLD-Tourismusmanagerin in Skandinavien zu unterhalten. Für an die 10.000 US$ pro Monat. So sie denn nicht gerade in ihrer Heimat weilt. Nur weiter so. Barahona? Aber ja. Aber anders.
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