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Dominikanische Republik organisiert Haiti-Konferenz
Leonel: "Es werden zehn Milliarden Dollar benötigt"

Santo Domingo 29.Januar 2010 gmm Die Dominikanische Republik will eine Konferenz für den Wiederaufbau Haitis organisieren. Dabei soll eine bessere Koordinierung der Hilfen eingeleitet werden. Am 14. April will der dominikanische Präsidsent Leonel Fernandez (Foto) eine zweite Konferenz für den Wiederaufbau seines zerstörten Nachbarlandes veranstalten. Das Treffen werde auf Bitten des haitianischen Präsidenten René Préval organisiert, kündigte der dominikanische Außenminister Carlos Morales Troncoso an. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich Préval und Fernandez mit Vertretern weiterer Länder der Region getroffen, um über die Lage in Haiti zu beraten. Fernandez hatte dabei die Höhe der für Haiti benötigten Gelder für den Wiederaufbau auf zehn Milliarden Dollar beziffert. Am Montag hatten die Geberländer ein Treffen im kanadischen Montréal zur Koordinierung der Hilfen abgehalten. Im März wird eine Hilfskonferenz bei der UNO in New York stattfinden.


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Lesermeinungen
Manni, (Öhringen, ), 01.02.2010, Fachökonom?
Wie hoch würde Herr Fernandez die Kosten für den Aufbau seines eigenen Landes beziffern? Ständiger Ausfall von Strom, Wasser, schlechte Strassen, schlechtes Schulsystem. Und trotzdem ein riesiger Berg an Schulden. Und das in einem Land, das nicht ständig von Naturkatastrophen heimgesucht wird wie Haiti.

Josef, (München, ), 02.02.2010, Äpfel mit Birnen verglichen!
Manni hat zwar Recht, dass auch in der DR vieles im Argen liegt. Aber ein Vergleich mit Haiti verbietet sich. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Manni, (Öhringen, ), 03.02.2010, Äpfel und Birnen?
Also Josef, ich habe nicht die zwei Länder verglichen. Sondern ich habe nach der ökonomischen Kompetenz des Präsidenten gefragt. Wenn er doch berechnet hat, wieviel Geld man für den Aufbau Haitis benötigt, hat er vieleicht auch eine Vorstellung, wieviel Geld benötigt wird, um die gravierenden Mängel in seinem Land abzustellen. Es wird doch nur der Mangel verwaltet, oder hat sich in den letzten Jahren irgend etwas verbessert?

Gerd, (Cabarete, ), 04.02.2010, Die Hälfte!
Mit einer Milliarde wäre die DR saniert. Die Projekteplanung und die Budgetverteilung darf natürlich kein Dominikaner in die Hand bekommen, denn dann versickert das Geld. Das müsste dann schon eine kompetente, unbestechliche Person sein, die von der UNO, dem IWF oder der Weltbank gestellt wird.



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